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veröffentlicht 02.05.01
Unterricht ist hier viel freier
Eine fünfköpfige Schulleiter- und Schulverwaltungs-Delegation
aus Plunge lernt in dieser Woche das hiesige Ausbildungswesen kennen.
Tanz in den Mai und Sauerland-Tour.
 
Weit über 1000 Kilometer liegen zwischen Menden und Plunge in Litauen, und Welten liegen zwischen dem Schulwesen dort und hier. "Die Methodik, wie in Deutschland unterrichtet wird, ist viel offener und freier als bei uns in Litauen", sagte Adomas Zaborskis am Montag spontan.



Wie es in deutschen Schulklassen beim Unterricht zugeht, erlebte die Plunger Delegation am Montag im Elfer-Chemie-Grundkurs von Dietrich von Delpht (l.).
Schulleiterin Christel Schmidt-Timmermann (r.) freute sich über den Besuch.

Der Physiklehrer und Leiter der Schule für Geistigbehinderte erlebte im Walram-Gymnasium hautnah, wie Unterricht in deutschen Schulen über die Bühne geht: Nicht so frontal, nicht diktatorisch - eben nicht so, wie sich der aus dem Kommunismus vererbte Unterricht in Litauen darstellt.

Auf Einladung des Vereis "Hilfe für Plunge" ist nicht nur Schulleiter Adomas Zaborskis seit Samstag in der Hönnestadt. Mit ihm kam auch Juozas Milasius, Direktor des Saule-Gymnasiums Plunge - die Partnerschaftsschule des Walram-Gymnasiums.
Und Leonas Mockunas, Leiter der Plunger Mittel- bzw. Realschule sowie Janina Pociute, Leiterin einer Grundschule. Außerdem gehört Idalija Alminie der Besuchsdelegation an. Sie ist die Chefin der Schulbehörde im Bezirk Plunge - somit diejenige, die entsprechend ihrem Amt einen liberaleren Unterricht verordnen könnte.

Gestern wurde die Gruppe von Walram-Schulleiterin Christel Schmidt-Timmermann begrüßt. Zunächst setzten sich die Gäste einzeln in verschiedene Unterrichtsstunden, erlebten den deutschen Unterrichtsstil. Im Anschluss besichtigten sie die einzelnen Fachräume: Physik-, Chemie-, Biologie- und Kunstraum, nicht zuletzt den Computerraum unterm Dach der Schule, wo fünf PCs den Schülern Zugang zum Internet bieten.

Die gesamte Woche noch bleibt die Plunger Gruppe in Menden. Sie tanzte nach einem Stadtrundgang am Montag im Bürgersaal in den Mai, machte gestern eine Sauerland-Rundfahrt, besucht heute die Carl-Sonnenschein-Schule für Geistigbehinderte in Sümmern sowie Burg Altena.
Ein Realschul-Besuch, ein Empfang durch Bürgermeister Düppe, ein Tanztheater-Abend in Hagen und ein Grundschul-Besuch stehen auf dem Programm.
Freitag wird die Gruppe wieder am Walram sein. Dort findet mit den elften Klassen ein Europa-Tag statt. Schwerpunkt: Litauen.
 
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