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veröffentlicht 29.04.04
Zur Kunst-Aktion nach Plunge 
6 Frauen fahren für zweieinhalb Wochen in die litauische Partnerstadt.
Foyer im Schloss Oginskis und Ausstellungsräume werden zu Ateliers.
Welch hohen Stellenwert das Künstlerinnenprojekt "Imti Galvoti - Gedanken Raum geben" hat, beweist die Unterstützung durch das litauische Kultusministerium und die Deutsche Botschaft in Litauen.
Es dauert vom 1. bis zum 19. Mai, findet in Mendens Partnerstadt Plunge statt, und beteiligt ist daran die Keramik- und Objektkünstlerin Ulla Brockfeld aus Menden.
Mit fünf weiteren Frauen wird sie im genannten Zeitraum vornehmlich im Plunger Schloss Oginskis aktiv sein.
"Dort arbeiten wir im Foyerbereich und in drei Museumsräumen, die für uns freigeräumt werden", erläuterte Ulla Brockfeld.


Diese Gruppe bereitete die Ausstellung bereits Ende März in Plunge vor: (v.l.) Vilma Mosteikiene, Leiterin des Deutschen Kulturzentrums; Ulla Amsler [Hilfe für Plunge] aus Menden; Violeta Skieriene, Leiterin der Stadtbibliothek; Alvidas Bakanauskas, Leiter des Museums; Virga Liutkaite, Museumsangestellte und die Fotografin Christina Paulauskaite.

Die insgesamt sechs Künstlerinnen repräsentieren unterschiedliche Stilrichtungen und Darstellungsweisen.
Dagmar Müller aus Iserlohn, die bereits mehrfach mit Ulla Brockfeld zusammenarbeitete, macht Schmuck und Objekte.
Eva von der Dunk aus Nordkirchen schreibt Lyrik, Angela Kalwa aus Witten macht Musik und studiert Butoh-Tanz ein, und Regine Rostalski aus Nordkirchen und Barbara Wagner aus Wetter malen und bauen Installationen und Objekte.
Getragen wird der Aufenthalt vom FrauenKunstForum Südwestfalen in Hagen und arachne e.V., dem Förderverein für Künstlerinnen in Nordkirchen.
Aus Menden werden die Frauen von der Gleichstellungsbeauftragten Brigitte Wagner und Ulla Amsler vom Verein "Hilfe für Plunge / Litauen gem. e.V." unterstützt.
Themen der unterschiedlichen Auseinandersetzung mit Kunst werden die in Plunge angetroffenen Gegebenheiten im Alltag, Kunst und Gewerbe sein.

Das Arbeitsmaterial ist vorhanden, die Künstlerinnen müssen nur ihr Werkzeug, so denn nötig, mit auf die lange Reise nehmen.
Die Objekte bleiben in der Partnerstadt, lediglich kleinere Stücke werden mit zurück gebracht.
Die Fotografin Christina Paulauskaite wird die Arbeit festhalten, so dass im Herbst im Münsterland und Anfang Dezember in Menden und weiteren Orten in Ausstellungen die Ergebnisse gezeigt werden können.

 
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